Was wurde getan?


(Pressemitteilung) Kundgebung auf der Rudower Spinne am 20. April 2009:

Unter dem Motto: “Nie wieder Nazi-Brandanschläge! Wir gedenken der rassistischen Brandanschläge in Rudow vor einem Jahr” veranstaltet die zivilgesellschaftliche Initiative “Aktionsbündnis Rudow” am Montag, den 20. April, von 17 bis 19 Uhr eine Kundgebung auf der Rudower Spinne.

Neben Personen aus dem Aktionsbündnis Rudow werden die Neuköllner Bezirksstadträtin für Jugend, Gabriele Vonnekold, sowie der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration, Günter Piening, Redebeiträge halten.

Hintergrund der Kundgebung sind die am 22. März sowie am 20. April 2008 im Rudower Blumenviertel verübten Brandanschläge auf Wohnhäuser von Familien mit Migrationshintergrund. Die jugendlichen Täter gehörten der rechtsextremen Szene an und wohnten fast Tür an Tür mit ihren Opfern. Im Januar 2009 verurteilte das Landgericht Berlin die beiden Täter wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung zu Jugendstrafen von drei Jahre und zehn Monate bzw. vier Jahre und acht Monate.

Das Aktionsbündnis Rudow gründete sich im Dezember 2006 auf Grund von vermehrt auftretenden rechtsextrem motivierten Übergriffen, rechtsextremen Schmierereien und Propagandaaktionen sowie öffentlichen Aktionen der rechtsextremen Szene in Rudow. Im Bündnis engagieren sich Menschen aus demokratischen Parteien, der Evangelischen Kirche, lokalen Vereinen, Gewerbetreibende sowie Einzelpersonen. In den vergangenen Jahren führte das Aktionsbündnis Rudow eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen durch.

 


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